Porträtfoto von Peter Flucher

Peter Flucher

Mixing Humans and Non-Humans · Graz

Data · People · Complexity · Change

Gute Teams bestehen aus Menschen und Dingen. Ich baue sie — so fest wie nötig, so beweglich wie möglich.

Meine Spezialität: mit Artefakten Menschen zusammenbringen. Ein Drehplan bringt dreißig Leute durch einen Tag, ein Bericht Business und IT an einen Tisch — und diese Seite einen Lebenslauf ins Gespräch. Drehbücher und Webseiten am Anfang, SQL, Datenmodelle und ein eigenes Power-BI-Visual heute — das sind nur die Enden der Reise. Der Kern bleibt derselbe: verstehen, was zwischen Menschen passieren muss, und das Ding bauen, das es passieren lässt.

Anrufen E-Mail Lebenslauf (PDF)

Auf einen Blick

 Übersicht

Heute

Zwei Teilzeitrollen, ein Handwerk: Datenmodelle, die Fachbereiche wirklich benutzen.

Data Warehouse Specialist

Supernova Groupseit

Teilzeit, Graz (hybrid). Planung, Aufbau und Betrieb eines Data Warehouse (Power BI / Fabric, SQL, Python).

Data Analyst

Neurothseit

Teilzeit, Graz. Entwicklung von Datenmodellen und Berichten aus der Perspektive des Marketings (Power BI / Fabric, SQL, Python) — und die Übersetzung zwischen Fachbereich und Technik.

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Acht Jahre XAL

Wie wird aus einem Systems Analyst der, der das Datenmodell der Firma plant? Station für Station.

Systems Analyst — Product Engineering & Product Management

XAL GmbH, Graz (Leuchtenindustrie)

  • Leitung des Power-BI-Gremiums (2022/23): Planung einer neuen Data-Warehouse-Struktur auf Microsoft-Basis — zwei ERP-Systeme, PIM und SharePoint als Quellen; Modelle und Reports in Excel und Power BI (SQL, SSAS); Koordination der DWH-Anpassungen über Azure DevOps.
  • Projektleitung der Einführung der neuen EU-Energielabels (2020–2022).
  • Product Owner der Inhouse-PIM-Entwicklung (2016–2023; Django/Python/PostgreSQL; Backend der Produkt-Website mit über 10.000 Produkten).
  • Entwicklung und Rollout vieler kleiner Tools — Excel, Power BI, Power Automate, Power Apps, SharePoint, SmartSheet; und analog: Pinnwand, Karten, Flipchart.
  • Organisationsentwicklung neuer Rollen und Prozesse in der Produktentwicklung (2016–2018).
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Das Startup

Ein Jahr auf eigene Rechnung — und die schnellste Schule, die ich je besucht habe.

Founder

Forgetit.io

Entwicklung einer Zeitmanagement-Software. Ein intensives Jahr in der Start-up-Community — Lean Startup, Agile, Kickstarter, Social Media. Entstanden aus der Gründungsgarage der Uni Graz.

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Ausbildung

Projektmanagement zuerst, dann sieben Jahre Universität Graz — BWL, Soziologie, Gründungsgarage — und zuletzt das Weitergeben.

Studium

Karl-Franzens-Universität Graz2008 – 2015

Betriebswirtschaft, Soziologie, Gründungsgarage.

Der Zugang zuerst: Studienberechtigungsprüfung 2008 – 2010, ohne Matura. Dann drei Semester Betriebswirtschaft (2010 – 2011, 45 ECTS) und der Wechsel in die Soziologie (2011 – 2014, Prüfungen im Umfang von 168 ECTS, ohne Abschlussarbeit). Zum Schluss die Gründungsgarage am Institut für Unternehmensführung und Entrepreneurship (2014 – 2015): dort entstand die iOS-App „Forget it!“, aus der 2015 die Gründung von Forgetit.io wurde.

Generalistischer Projektmanager

Activity2006 – 2007

Zweisemestrige Ausbildung im Ausmaß von 1175 Stunden.

Systemisches Projektmanagement, NLP, dazu Basics in Accounting, Controlling, Arbeitsrecht und Coaching.

Zertifikate

  • Lehrlingsausbilder WIFI Steiermark, 2022
  • Professional Scrum Master I Scrum.org, 2015
  • IPMA Level D Activity, 2007
  • NLP-Practitioner Activity, 2007
  • Rettungssanitäter Jägerbataillon 25, 2003

Schule

BORG Hasnerplatz1998 – 2002

MHS Ferdinandeum1994 – 1998

Volksschule Engelsdorf1989 – 1994

Oberstufe im Informatikzweig, davor Musikhauptschule.

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Film (2003 – 2008)

Vor den Daten kam der Film: fünf Jahre in Produktion, Aufnahmeleitung und Ausstattung — Projektmanagement unter Echtzeitbedingungen.  Filmografie auf Crew United

Produktion & Aufnahmeleitung

Aufnahmeleitung heißt: der Drehplan ist dein Produkt. Wer wann wo steht, ob das Catering vor der Mittagsszene da ist, was passiert, wenn der Hauptdarsteller im Stau steht — und die Deadline heißt jeden Abend Drehschluss. Bei den ORF-Dokus kam die Planung ganzer Produktionen dazu; „Zwischen-Pass“ war dann mein eigener Film, von Buch bis Schnitt.

Produktionsassistenz

„Menschen & Mächte: Erzherzog Johann“ — Doku, ORF; RAN-Film01 – 06/2008

Produktionsassistenz

„Erlebnis Österreich: Der Schöckel“ — Doku, ORF; RAN-Film09 – 12/2007

Regie, Buch & Schnitt

„Zwischen-Pass“ — eigener Kurzspielfilm06 – 09/2006

Aufnahmeleitungs-Assistenz

„Oneline Life: Play Hard Go Pro“ — Doku

Setaufnahmeleitung & Ausstattung

„Jenseits“ — Spielfilm06 – 07/2005

Aufnahmeleitungs-Assistenz

„Shiver: Stehst Du still“ — Musikvideo

Aufnahmeleitungs-Assistenz

„Wie Schnee hinter Glas“ — Kurzspielfilm

Ausstattung & Requisite

Angefangen als Praktikant in der Innenrequisite, beim Bayerischen Rundfunk. Ausstattung ist das Handwerk hinter dem Bild: jedes Ding im Bild hat jemand dorthin gestellt. Man lernt Listen, Logistik und den Blick dafür, was eine Szene glaubwürdig macht. Im Modell zählt davon nur ein Viertel als Projektmanagement — wer Requisiten schleppt, übt Handwerk, nicht Koordination.

Setrequisite

„Oben Ohne“ — TV-Serie, ORF; Star*Film

Setrequisite

„Novotny & Maroudi“ — TV-Serie, ORF08 – 09/2005

Set Decorator

„Heile Welt“ — Kurzspielfilm

Ausstattungspraktikum, dann Setrequisite

„8x45: Bis in den Tod“ — TV-Reihe, ORF01 – 03/2005

Requisitenhilfe (Praktikum)

„In einem anderen Leben“ — TV-Film, BR12/2003 – 01/2004

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Kenntnisse

Sterne sind Behauptungen. Deshalb steht hinter jeder Einschätzung, woher sie kommt — darunter dieselben Kenntnisse in Stunden gerechnet, und weiter unten Buch für Buch, Station für Station.

Liniendiagramm: aufsummierte Stunden je Kenntnis von 1994 bis 2026, neun farbige Kurven und eine gestrichelte Linie bei 10.000 Stunden, die zwei Kurven ueberqueren
Dieselben Kenntnisse, gerechnet statt behauptet: eine Lernstunde zählt wie zwei Übungsstunden. Über den Strich bei 10.000 kommen genau zwei — und es sind die zwei mit fünf Sternen. Gezeichnet mit ggpbi.

Projektmanagement

Gelernt am Filmset, wo der Drehplan das Produkt ist und Drehschluss jeden Abend Deadline: dreißig Leute, ein Plan, und wenn das Wetter kippt, kippt der ganze Tag mit. Wer das ein paar Jahre macht, kann Projektmanagement, bevor er das Wort benutzt.

Die Theorie kam 2006 — zwei Semester systemisches Projektmanagement bei Activity, IPMA Level D; über den Lehrgang kamen auch der radikale Konstruktivismus und, über Gareis, die BWL. Danach Scrum im Startup, zuletzt die EU-Label-Einführung bei XAL: ein Projekt quer durch die ganze Firma.

Scrum & agile Verfahren

· Warum Disposition Projektmanagement ist

Organisation & Führung

Die BWL hat eine Lücke hinterlassen: zwischen dem, was im Lehrbuch steht, und dem, was in einer Firma wirklich passiert. Der Wöhe hat tausend Seiten, und die Lücke erklärt er nicht. Mintzberg hat sie geschlossen — er beschreibt Management so, wie es beim Zuschauen aussieht.

Die Praxis kam bei XAL: Organisationsentwicklung in der Produktentwicklung, Product Owner des eigenen PIM, das Power-BI-Gremium, Ausbilderschein. Aktuelle Spur: Komplexitätsforschung und Edge of Chaos — wie viel Ordnung eine Firma braucht und wie viel Bewegung.

· Mintzberg und die Lücke im Lehrbuch

Marketing & Startup

Die schnellste Marketingschule: In der Gründungsgarage haben wir eine App konzipiert, die niemand bestellt hatte — wenn keiner kauft, hilft keine Theorie. Aus der App wurde Forgetit, aus Forgetit zwei Jahre Gründerdasein: Lean Startup, Pitching, Kickstarter, Social Media.

Heute sitze ich auf der anderen Seite des Tisches: bei Neuroth baue ich Datenmodelle aus der Marketing-Perspektive — dieselben Fragen, beantwortet mit Daten statt Bauchgefühl. Heuer im Frühling kam die Theorie nach: Sharps „How Brands Grow", Binet & Field.

· Wie die App zur Schule wurde

Power BI, SQL & Datenmodelle

Seit 2016 täglich: Sternschemata, DAX, SSAS, Fabric — acht Jahre XAL, jetzt Neuroth und Supernova, dazu das Python-Backend einer Produktwebsite mit über 10.000 Produkten. Der Zweck von allem: Datenmodelle, die Zusammenhänge sichtbar machen.

Die Bücher decken dieses Feld kaum ab; was ich weiß, kommt aus dem Tun und aus dem Netz — allen voran Guy in a Cube. Ein Buch ragt heraus: Wilkinsons „The Grammar of Graphics". Daraus wurde ggpbi, mein eigenes Power-BI-Visual.

Datenvisualisierung ggpbi: der ganze Beitrag

Python- & SQL-Backends

· Von drei Übungen zu ggpbi

Statistik

Fast vollständig aus dem Studium: die Vorlesungen, die Übungen dazu, später das, was der Beruf braucht. Das Lehrbuch dazu steht im Regal — Bamberg, Baur, Krapp, gelesen 2010 im BWL-Jahr.

Ein Feld, in dem ich ziemlich genau weiß, wo meine Grenze liegt — und das ist mir lieber als eines, in dem ich es nicht weiß. Kahneman und Silver kamen viel später, als Einordnung, nicht als Grundlage.

· Wo die Grenze liegt

Storytelling

Die Drehbuchbücher kamen vor den Filmen, nicht mit ihnen: Field, McKee, Aristoteles, Mamet, Freuds „Witz" — alle vor 2003. Erst gelesen, dann gedreht: Fünf Jahre Film waren die Übung.

Das dickste Buch der Spalte ist keines übers Schreiben — auf 1.250 Seiten „Krieg und Frieden" führt Tolstoi hundert Figuren, ohne eine zu verlieren. Heute baut das Handwerk Berichte, die jemand versteht und im besten Fall behält. Ein Dashboard ist auch eine Geschichte, nur kürzer.

· Was Tolstoi mit Dashboards zu tun hat

KI im Arbeitsalltag

Das jüngste Feld und das einzige ohne ein einziges Buch — keines wäre schnell genug. Was ich weiß, kommt aus dem täglichen Gebrauch: bei der Arbeit, privat, überall.

Gelernt wird auf YouTube, auffällig anders als bei Power BI: dort ein Kanal mit dreiundachtzig Videos, hier viele Kanäle mit je zwei, drei. So sieht Lernen aus, bevor sich ein Feld setzt — man abonniert nicht, man beobachtet.

· Lernen, schneller als Bücher

Soziologie & Systemtheorie

Begonnen hat es mit einem Türschließer: Auf dreizehn Seiten beschreibt Latour, wie ein Stück Metall die Arbeit eines Portiers übernimmt — danach war Soziologie kein Fach mehr, sondern eine Brille. Die Spur davor: chinesische Medizin und ihr Denken ohne Ursache-Wirkung, dann der Konstruktivismus über die Projektmanagement-Ausbildung.

Drei Jahre Soziologiestudium, ohne Abschluss — die Brille ist geblieben. Becker hat mir das Schreiben beigebracht, Latour das Verfolgen von Netzwerken; Komplexitätsforschung ist die aktuelle Spur. Aus den Büchern gewachsen, darum ohne Sterne: das Regal ist die Wertung.

· Die ganze Türschließer-Geschichte

Selbstführung & Produktivität

Acht Jahre Schulstoff in einem Jahr, neben dem Job — die Studienberechtigungsprüfung geht nur mit System, und „Getting Things Done" hat es geliefert. Das zweite Mal war das Startup: zu wenig Zeit für zu viel.

Am Ende der XAL-Jahre kam die Stoa, über die Hörbücher — Marc Aurel steht in meiner Rangliste ganz oben, gleich neben Tolstoi. Zweitausend Jahre alt und näher an GTD, als beide Seiten zugeben würden. Auch aus den Büchern gewachsen — ohne Sterne.

· GTD trifft Marc Aurel

Sprachen

Deutsch Muttersprache

Englisch verhandlungssicher

Französisch Grundkenntnisse

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Interessen

Woran ich denke, wenn niemand eine Deadline setzt.

KI — privat & überall

Seit 2023 viel mit KI unterwegs, beruflich wie privat — vom Prompt bis zur Frage, was die Modelle mit unserer Arbeit machen.

Systemtheorie

Mit Gareis’ „Happy Projects!“ hat mein Interesse für die Systemtheorie angefangen. Das war auch der ausschlaggebende Grund, BWL zu inskribieren — und später zu Soziologie zu wechseln.

Actor-Network-Theory

ANT ist eine soziologische Herangehensweise, die beschreibt, wie Akteure — menschliche und nicht-menschliche — miteinander verbunden sind und sich gegenseitig beeinflussen.

Fernöstliche Theorien

„The Web That Has No Weaver“ hat mir viel über das ganzheitliche Denken asiatischer Theorien gezeigt. TCM und Feng Shui funktionieren gut ohne unser Ursache-Wirkungs-Denken.

Daten sichtbar machen

Mein Lebenslauf als Datenmodell: Zeitachse, Skill-Kurven, Interessensbudget — gerechnet statt behauptet.

Getting Things Done

GTD ist eine Produktivitätstechnik von David Allen, die dabei hilft, Chaos in geordnete Listen zu verwandeln.

Wandern mit Kindern in den Bergen

Wandern

Schach

  1. e2–e4 e7–e5
  2. f2–f4
 Übersicht

Was ich lese

Ich bin nicht, was ich lese. Aber was jemand liest, sagt viel über ihn aus.

Also habe ich versucht zu rekonstruieren, welche Bücher mich beeinflusst haben — gedruckt und gehört, seit der Schulzeit. Und dann die Frage gestellt, die sich erst stellt, wenn alle nebeneinanderliegen: welches Buch hat für seine Seiten am meisten hergegeben?

DICK & WIRKSAMDÜNN & WIRKSAMDICK & LEISEDÜNN & LEISEMixing Humans and Nonhumans Together: The Sociology of a Door-Closer — Bruno Latour — gelesen 2011Doing Gender — Candace West, Don H. Zimmerman — gelesen 2012Die Gemütsruhe — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023The Long and the Short of It — Les Binet, Peter Field — gelesen 2026Ein glückliches Leben — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023Die Kürze des Lebens — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023Die Kunst, sich selbst zu managen — Peter F. Drucker — gelesen 2022Poetik — Aristoteles — gelesen 2000Vom dreifachen Gebrauch des Messers — David Mamet — gelesen 2001Die Kunst der Filmregie — David Mamet — gelesen 2001Die Kunst des Krieges. Der Klassiker der Konfliktstrategie — Sun Tzu — gelesen 2023Die fünf entscheidenden Fragen des Managements — Peter F. Drucker — gelesen 2022Anleitung zum Unglücklichsein — Paul Watzlawick — gelesen 2006Philosophie der Stoa — Epiktet — gelesen 2023Rebalancing Society — Henry Mintzberg — gelesen 2018Der Fürst — Niccolò Machiavelli — gelesen 2023Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des radikalen Konstruktivismus — Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld — gelesen 2006Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners — Heinz von Foerster, Bernhard Pörksen — gelesen 2006Archetypen — C. G. Jung — gelesen 1999Einführung in den Konstruktivismus — Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl — gelesen 2006Zhang Yimou und Wong Kar-Wai — Josef Schnelle, Rüdiger Suchsland — gelesen 1997Grundkurs Filmanalyse — Werner Faulstich — gelesen 2013Bedtime Stories for Managers — Henry Mintzberg — gelesen 2018Die Kunst des professionellen Schreibens — Howard S. Becker — gelesen 2011Das Verschwinden der Kindheit — Neil Postman — gelesen 2014The Obstacle Is the Way — Ryan Holiday — gelesen 2022Ego Is the Enemy — Ryan Holiday — gelesen 2022How Brands Grow — Byron Sharp — gelesen 2026Joel & Ethan Coen — Peter Körte, Georg Seeßlen — gelesen 1997Quentin Tarantino — Robert Fischer, Peter Körte, Georg Seeßlen — gelesen 1997Das Design der Gesellschaft — Stephan Moebius, Sophia Prinz — gelesen 2015Beratung ohne Ratschlag — Sonja Radatz — gelesen um 2018Abenteuer Change Management — Manfred Höfler — gelesen um 2015Filme schreiben — Syd Field — gelesen 2002Selbstbetrachtungen — Marc Aurel — gelesen 2023(Fast) Alles einfach erklärt — Niklas Kolorz — gelesen um 2019Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time — Jeff Sutherland, J. J. Sutherland — gelesen 2014Getting Things Done — David Allen — gelesen 2009Stillness Is the Key — Ryan Holiday — gelesen 2023Parenting with a Story — Paul Smith — gelesen 2016Drehbuchschreiben — Syd Field — gelesen 2002Der Baum der Erkenntnis — Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela — gelesen 2006Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten — Sigmund Freud — gelesen 2002Roman eines Schicksallosen — Imre Kertész — gelesen 2005Lead with a Story — Paul Smith — gelesen 2016David Lynch und seine Filme — Georg Seeßlen — gelesen 1997Mein letzter Seufzer — Luis Buñuel — gelesen 1999Die große Verführung — Robert Levine — gelesen 1999Deep Work — Cal Newport — gelesen 2022Reassembling the Social — Bruno Latour — gelesen 2012Managing — Henry Mintzberg — gelesen 2018Urban Assemblages — Ignacio Farías, Thomas Bender — gelesen 2015The Mind Map Book — Tony Buzan, Barry Buzan — gelesen 2009Statistik — Günter Bamberg, Franz Baur, Michael Krapp — gelesen 2010The Leader's Guide to Radical Management — Stephen Denning — gelesen 2015The Lean Startup — Eric Ries — gelesen 2014The Leader's Guide to Storytelling — Stephen Denning — gelesen 2015Stanley Kubrick und seine Filme — Georg Seeßlen — gelesen 1997Käuferverhalten — Foscht, Swoboda — gelesen 2010The Essential Drucker — Peter F. Drucker — gelesen 2022The Power of Habit — Charles Duhigg — gelesen 2022Art Worlds — Howard S. Becker — gelesen 2014Elon Musk — Ashlee Vance — gelesen 2022Learn You a Haskell for Great Good! — Miran Lipovača — gelesen 2020Kinder brauchen Märchen — Bruno Bettelheim — gelesen 200412 Rules for Life — Jordan B. Peterson — gelesen 2022Das Prinzip Verantwortung — Hans Jonas — gelesen 2012Mintzberg on Management — Henry Mintzberg — gelesen 2018Scale — Geoffrey West — gelesen 2026Story — Robert McKee — gelesen 2002Thinking, Fast and Slow — Daniel Kahneman — gelesen Juni 2026The Signal and the Noise — Nate Silver — gelesen 2025Das große Buch der chinesischen Medizin — Ted J. Kaptchuk — gelesen 2002The Tragedy of Great Power Politics — John J. Mearsheimer — gelesen 2011Maps of Meaning — Jordan B. Peterson — gelesen 2022Happy Projects! — Roland Gareis — gelesen 2006Benjamin Franklin: An American Life — Walter Isaacson — gelesen 2022Grundlagen des Managements — Schreyögg, Koch — gelesen 2010Die Traumdeutung — Sigmund Freud — gelesen 2005Steve Jobs — Walter Isaacson — gelesen 2022Einstein — Walter Isaacson — gelesen 2022The Grammar of Graphics — Leland Wilkinson — gelesen 2018Projektmanagement — Gerold Patzak, Günter Rattay — gelesen 2006Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre — Günter Wöhe, Ulrich Döring — gelesen 2010Soziologie — Anthony Giddens, Christian Fleck, Marianne Egger de Campo — gelesen 2011Krieg und Frieden — Leo Tolstoi — gelesen 2022Krieg und FriedenMixing Humans and Nonhumans Toge…SelbstbetrachtungenDas große Buch der chinesischen…ManagingWie wir uns erfinden. Eine Autob…Der Witz und seine Beziehung zum…ScaleDie TraumdeutungDer Baum der ErkenntnisWahrheit ist die Erfindung eines…Art WorldsDie Kunst des professionellen Sc…Reassembling the SocialHow Brands GrowdickdünnUmfang →niedrighochWichtigkeit →
  • Soziologie
  • Philosophie & Stoa
  • Management
  • Film & Drehbuch
  • Systemisch denken
  • Psychologie
  • Daten & Technik
  • Literatur & Biografie
Waagrecht von dick nach dünn, senkrecht von leise nach wirksam, Farbe ist das Genre. Rechts oben stehen die Stars — viel Wirkung, wenig Seiten. Gezeichnet mit ggpbi.
200020052010201520202025Mixing Humans and Nonhumans Together: The Sociology of a Door-Closer — Bruno Latour — gelesen 2011Doing Gender — Candace West, Don H. Zimmerman — gelesen 2012Die Gemütsruhe — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023The Long and the Short of It — Les Binet, Peter Field — gelesen 2026Ein glückliches Leben — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023Die Kürze des Lebens — Lucius Annaeus Seneca — gelesen 2023Die Kunst, sich selbst zu managen — Peter F. Drucker — gelesen 2022Poetik — Aristoteles — gelesen 2000Vom dreifachen Gebrauch des Messers — David Mamet — gelesen 2001Die Kunst der Filmregie — David Mamet — gelesen 2001Die Kunst des Krieges. Der Klassiker der Konfliktstrategie — Sun Tzu — gelesen 2023Die fünf entscheidenden Fragen des Managements — Peter F. Drucker — gelesen 2022Anleitung zum Unglücklichsein — Paul Watzlawick — gelesen 2006Philosophie der Stoa — Epiktet — gelesen 2023Rebalancing Society — Henry Mintzberg — gelesen 2018Der Fürst — Niccolò Machiavelli — gelesen 2023Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des radikalen Konstruktivismus — Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld — gelesen 2006Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners — Heinz von Foerster, Bernhard Pörksen — gelesen 2006Archetypen — C. G. Jung — gelesen 1999Einführung in den Konstruktivismus — Heinz von Foerster, Ernst von Glasersfeld, Peter M. Hejl — gelesen 2006Zhang Yimou und Wong Kar-Wai — Josef Schnelle, Rüdiger Suchsland — gelesen 1997Grundkurs Filmanalyse — Werner Faulstich — gelesen 2013Bedtime Stories for Managers — Henry Mintzberg — gelesen 2018Die Kunst des professionellen Schreibens — Howard S. Becker — gelesen 2011Das Verschwinden der Kindheit — Neil Postman — gelesen 2014The Obstacle Is the Way — Ryan Holiday — gelesen 2022Ego Is the Enemy — Ryan Holiday — gelesen 2022How Brands Grow — Byron Sharp — gelesen 2026Joel & Ethan Coen — Peter Körte, Georg Seeßlen — gelesen 1997Quentin Tarantino — Robert Fischer, Peter Körte, Georg Seeßlen — gelesen 1997Das Design der Gesellschaft — Stephan Moebius, Sophia Prinz — gelesen 2015Beratung ohne Ratschlag — Sonja Radatz — gelesen um 2018Abenteuer Change Management — Manfred Höfler — gelesen um 2015Filme schreiben — Syd Field — gelesen 2002Selbstbetrachtungen — Marc Aurel — gelesen 2023(Fast) Alles einfach erklärt — Niklas Kolorz — gelesen um 2019Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time — Jeff Sutherland, J. J. Sutherland — gelesen 2014Getting Things Done — David Allen — gelesen 2009Stillness Is the Key — Ryan Holiday — gelesen 2023Parenting with a Story — Paul Smith — gelesen 2016Drehbuchschreiben — Syd Field — gelesen 2002Der Baum der Erkenntnis — Humberto R. Maturana, Francisco J. Varela — gelesen 2006Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten — Sigmund Freud — gelesen 2002Roman eines Schicksallosen — Imre Kertész — gelesen 2005Lead with a Story — Paul Smith — gelesen 2016David Lynch und seine Filme — Georg Seeßlen — gelesen 1997Mein letzter Seufzer — Luis Buñuel — gelesen 1999Die große Verführung — Robert Levine — gelesen 1999Deep Work — Cal Newport — gelesen 2022Reassembling the Social — Bruno Latour — gelesen 2012Managing — Henry Mintzberg — gelesen 2018Urban Assemblages — Ignacio Farías, Thomas Bender — gelesen 2015The Mind Map Book — Tony Buzan, Barry Buzan — gelesen 2009Statistik — Günter Bamberg, Franz Baur, Michael Krapp — gelesen 2010The Leader's Guide to Radical Management — Stephen Denning — gelesen 2015The Lean Startup — Eric Ries — gelesen 2014The Leader's Guide to Storytelling — Stephen Denning — gelesen 2015Stanley Kubrick und seine Filme — Georg Seeßlen — gelesen 1997Käuferverhalten — Foscht, Swoboda — gelesen 2010The Essential Drucker — Peter F. Drucker — gelesen 2022The Power of Habit — Charles Duhigg — gelesen 2022Art Worlds — Howard S. Becker — gelesen 2014Elon Musk — Ashlee Vance — gelesen 2022Learn You a Haskell for Great Good! — Miran Lipovača — gelesen 2020Kinder brauchen Märchen — Bruno Bettelheim — gelesen 200412 Rules for Life — Jordan B. Peterson — gelesen 2022Das Prinzip Verantwortung — Hans Jonas — gelesen 2012Mintzberg on Management — Henry Mintzberg — gelesen 2018Scale — Geoffrey West — gelesen 2026Story — Robert McKee — gelesen 2002Thinking, Fast and Slow — Daniel Kahneman — gelesen Juni 2026The Signal and the Noise — Nate Silver — gelesen 2025Das große Buch der chinesischen Medizin — Ted J. Kaptchuk — gelesen 2002The Tragedy of Great Power Politics — John J. Mearsheimer — gelesen 2011Maps of Meaning — Jordan B. Peterson — gelesen 2022Happy Projects! — Roland Gareis — gelesen 2006Benjamin Franklin: An American Life — Walter Isaacson — gelesen 2022Grundlagen des Managements — Schreyögg, Koch — gelesen 2010Die Traumdeutung — Sigmund Freud — gelesen 2005Steve Jobs — Walter Isaacson — gelesen 2022Einstein — Walter Isaacson — gelesen 2022The Grammar of Graphics — Leland Wilkinson — gelesen 2018Projektmanagement — Gerold Patzak, Günter Rattay — gelesen 2006Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre — Günter Wöhe, Ulrich Döring — gelesen 2010Soziologie — Anthony Giddens, Christian Fleck, Marianne Egger de Campo — gelesen 2011Krieg und Frieden — Leo Tolstoi — gelesen 2022Krieg und FriedenMixing Humans and Nonhumans…SelbstbetrachtungenDas große Buch der chinesisc…ManagingWie wir uns erfinden. Eine A…Der Witz und seine Beziehung…ScaleDie TraumdeutungDer Baum der ErkenntnisWahrheit ist die Erfindung e…Art WorldsDie Kunst des professionelle…Reassembling the SocialHow Brands Growgelesen →niedrighochWichtigkeit →
Dieselben Bücher, waagrecht das Jahr statt der Dicke: Drehbuch vor 2003, Konstruktivismus um 2010, Stoa nach 2020.

Was die Bücher angerichtet haben

 Übersicht

Immer theoriegeleitet: begonnen mit der US-Drehbuchtheorie, die auf Aristoteles’ Poetik aufbaut — dann Systemtheorie und Asiatisches, dann Akteur-Netzwerk-Theorie, Mintzberg, zuletzt Komplexitätsforschung. Der Mix passt überall, wo Menschen durch Artefakte verbunden sind. Hier die Reise — Überspringen erlaubt.

Storytelling

Die Drehbuchbücher kamen vor den Filmen, nicht mit ihnen: Field, McKee, Aristoteles, Mamet, Freuds „Witz“ — alle vor dem Präsenzdienst 2003. Erst gelesen, dann gedreht. Fünf Jahre Film waren die Übung dazu.

Das dickste Buch in dieser Spalte ist keines übers Schreiben: „Krieg und Frieden“. Tolstoi zeigt auf 1.250 Seiten, wie man hundert Figuren führt, ohne eine einzige zu verlieren.

Heute brauche ich das Handwerk für etwas anderes: einen Bericht so zu bauen, dass jemand ihn versteht — und im besten Fall behält. Ein Dashboard ist auch eine Geschichte, nur kürzer.

Stationen

Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Founder — Forgetit.io, Soziologiestudium, Gründungsgarage — Konzipierung einer iOS-App („Forget it!“), Studienberechtigungsprüfung, MHS Ferdinandeum (Musikhauptschule), BORG Hasnerplatz, Informatikzweig

Bücher

Krieg und Frieden, Story, Poetik, Die Kunst der Filmregie, Die Traumdeutung, Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten, Drehbuchschreiben, Roman eines Schicksallosen, Die Kunst des professionellen Schreibens, Kinder brauchen Märchen, David Lynch und seine Filme, Stanley Kubrick und seine Filme, Quentin Tarantino, Mein letzter Seufzer, Bedtime Stories for Managers, Filme schreiben, Grundkurs Filmanalyse, Joel & Ethan Coen, Vom dreifachen Gebrauch des Messers, The Leader's Guide to Storytelling, Lead with a Story, Parenting with a Story, Archetypen, Zhang Yimou und Wong Kar-Wai, The Leader's Guide to Radical Management

Die fünf Filmjahre

Projektmanagement

Mein erstes Projekt hieß nicht Projekt. Am Filmset heißt es Disposition: dreißig Leute, ein Drehplan, und wenn das Wetter kippt, kippt der ganze Tag mit. Wer das ein paar Jahre macht, kann Projektmanagement, bevor er das Wort benutzt.

Die Theorie kam 2006 nach, zwei Semester systemisches Projektmanagement bei Activity, IPMA Level D. Die Ausbildung hat mir mehr gebracht als das Zertifikat: über sie bin ich beim radikalen Konstruktivismus gelandet, und Gareis' „Happy Projects!“ war der Grund, BWL zu inskribieren. Danach Scrum im Startup, zuletzt die Einführung der EU-Energielabels bei XAL — ein Projekt quer durch die ganze Firma.

Stationen

Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Generalistischer Projektmanager, Founder — Forgetit.io, Regie, Buch & Schnitt — „Zwischen-Pass“ (Kurzspielfilm), Produktionsassistenz — „Menschen & Mächte: Erzherzog Johann“ (Doku, ORF), Produktionsassistenz — „Erlebnis Österreich: Der Schöckel“ (Doku, ORF), Ausstattungspraktikum — „8x45: Bis in den Tod“ (TV-Reihe, ORF), Präsenzdienst — Rettungssanitäter, Requisitenhilfe — „In einem anderen Leben“ (TV-Film, BR), Aufnahmeleitungs-Assistenz — „Wie Schnee hinter Glas“ (Kurzspielfilm), Aufnahmeleitungs-Assistenz — „Shiver: Stehst Du still“ (Musikvideo), Setaufnahmeleitung & Ausstattung — „Jenseits“ (Spielfilm), Setrequisite — „Novotny & Maroudi“ (TV-Serie, ORF), Aufnahmeleitungs-Assistenz — „Oneline Life: Play Hard Go Pro“ (Doku), Professional Scrum Master I, Setrequisite — „8x45: Bis in den Tod“ (TV-Reihe, ORF), Set Decorator — „Heile Welt“ (Kurzspielfilm), Setrequisite — „Oben Ohne“ (TV-Serie, ORF), Produktionssupport

Bücher

Projektmanagement, Scrum: The Art of Doing Twice the Work in Half the Time, Happy Projects!, The Lean Startup

Der Lehrgang bei Activity

Selbstführung & Produktivität

Am meisten gelernt habe ich während der Studienberechtigungsprüfung: ein Jahr lang neben dem Job den Stoff von acht Jahren Gymnasium. Das geht nur mit einem System — meines kam damals aus „Getting Things Done“.

Das zweite Mal in der Startup-Zeit, aus demselben Grund: zu wenig Zeit für zu viel. Und am Ende der XAL-Jahre kam die Stoa dazu, über die Hörbücher — Marc Aurels „Selbstbetrachtungen“ steht in meiner Rangliste ganz oben, gleich neben Tolstoi. Zweitausend Jahre alt und näher an GTD, als beide Seiten zugeben würden.

Stationen

Studienberechtigungsprüfung, Founder — Forgetit.io, Gründungsgarage — Konzipierung einer iOS-App („Forget it!“)

Bücher

Selbstbetrachtungen, Getting Things Done, Stillness Is the Key, Ego Is the Enemy, The Mind Map Book, The Obstacle Is the Way, Philosophie der Stoa, Ein glückliches Leben, Die Kürze des Lebens, Die Gemütsruhe, The Power of Habit, Deep Work, Anleitung zum Unglücklichsein, Die Kunst, sich selbst zu managen

Die Studienberechtigungsprüfung

Marketing & Startup

In der Gründungsgarage haben wir eine App konzipiert, die niemand bestellt hatte. Das ist die schnellste Marketingschule, die ich kenne: wenn keiner kauft, hilft keine Theorie.

Aus der App wurde Forgetit, aus Forgetit zwei Jahre Gründerdasein. Heute sitze ich auf der anderen Seite des Tisches: bei Neuroth baue ich Datenmodelle aus der Perspektive des Marketings — dieselben Fragen, nur beantworte ich sie jetzt mit Daten statt mit Bauchgefühl.

Stationen

Gründungsgarage — Konzipierung einer iOS-App („Forget it!“), Founder — Forgetit.io, Data Analyst, Soziologiestudium, Betriebswirtschaft (erste drei Semester), BORG Hasnerplatz, Informatikzweig

Bücher

How Brands Grow, The Long and the Short of It, Steve Jobs, Die große Verführung, Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, The Lean Startup, Käuferverhalten

Das Startup

Statistik

Kommt fast vollständig aus dem Studium: die Vorlesungen und die Übungen dazu, später das, was der Beruf gebraucht hat.

Ein Feld, in dem ich ziemlich genau weiß, wo meine Grenze liegt — und das ist mir lieber als ein Feld, in dem ich es nicht weiß. Kahneman und Silver habe ich erst viel später gelesen, als Einordnung, nicht als Grundlage.

Stationen

Soziologiestudium, Studienberechtigungsprüfung, Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Betriebswirtschaft (erste drei Semester), Data Analyst

Bücher

Thinking, Fast and Slow, The Signal and the Noise, Statistik

Soziologie & Systemtheorie

Angefangen hat es mit einem Türschließer. Latour beschreibt auf dreizehn Seiten, wie ein Stück Metall die Arbeit eines Portiers übernimmt — danach war Soziologie für mich kein Studienfach mehr, sondern eine Brille.

Die Spur davor: Kaptchuks Buch über die chinesische Medizin, noch vor dem Bundesheer. TCM funktioniert ohne unser Ursache-Wirkungs-Denken — mein erster Kontakt mit ganzheitlichem Denken. Über die Projektmanagement-Ausbildung kam dann der radikale Konstruktivismus dazu: Foerster, Maturana, Watzlawick.

Studiert habe ich Soziologie von 2011 bis 2014, ohne Abschluss — die Brille ist geblieben. Becker hat mir beigebracht, wie man professionell schreibt, Latour, wie man Netzwerke verfolgt, und West rechnet gerade nach, ob Städte Organismen sind.

Stationen

Soziologiestudium

Bücher

Mixing Humans and Nonhumans Together: The Sociology of a Door-Closer, Das große Buch der chinesischen Medizin, Wie wir uns erfinden. Eine Autobiographie des radikalen Konstruktivismus, Der Baum der Erkenntnis, Art Worlds, Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners, Reassembling the Social, Das Verschwinden der Kindheit, Die Traumdeutung, Der Witz und seine Beziehung zum Unbewußten, Scale, Die Kunst des professionellen Schreibens, Einführung in den Konstruktivismus, Doing Gender, Thinking, Fast and Slow, Happy Projects!, Die große Verführung, The Tragedy of Great Power Politics, Das Design der Gesellschaft, Soziologie, Rebalancing Society, Anleitung zum Unglücklichsein, Maps of Meaning, 12 Rules for Life, Das Prinzip Verantwortung, Archetypen, Urban Assemblages, Beratung ohne Ratschlag

Was ich lese

Organisation & Führung

Im BWL-Studium stand ich vor einer Lücke: zwischen dem, was im Wöhe steht, und dem, was in einer Firma tatsächlich passiert. Der Wöhe hat tausend Seiten, und die Lücke erklärt er nicht.

Mintzberg habe ich 2018 genau deshalb gelesen — er beschreibt Management so, wie es aussieht, wenn man zuschaut, nicht wie es im Lehrbuch aussehen sollte. Davor hatte ich mich im Übergang vom Startup zu XAL in die Organisationsentwicklung eingelesen.

Gerade lese ich mich in die Komplexitätsforschung ein. Wests „Scale“ war heuer im Frühling dran: Skalierungsgesetze, die für Organismen, Städte und Firmen gleichermaßen gelten. Edge of Chaos in Organisationen — das ist die Frage, die mich im Moment nicht loslässt.

Stationen

Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Soziologiestudium, Betriebswirtschaft (erste drei Semester), Studienberechtigungsprüfung, Requisitenhilfe — „In einem anderen Leben“ (TV-Film, BR), Lehrlingsausbilder

Bücher

Managing, Mintzberg on Management, Scale, Einstein, Benjamin Franklin: An American Life, Elon Musk, Steve Jobs, The Essential Drucker, Bedtime Stories for Managers, Abenteuer Change Management, Die fünf entscheidenden Fragen des Managements, Rebalancing Society, Der Fürst, Die Kunst des Krieges. Der Klassiker der Konfliktstrategie, Grundlagen des Managements, Beratung ohne Ratschlag, Die Kunst, sich selbst zu managen, The Leader's Guide to Radical Management

Acht Jahre XAL

Power BI, SQL & Datenmodelle

Die theoretische Fundierung waren drei Übungen im Soziologiestudium. Klingt nach wenig, war aber genau das Richtige: Daten aufbereiten, auswerten, darstellen — an echten Fragen, nicht an Übungsbeispielen.

Alles andere kam bei der Arbeit dazu. Seit 2016 täglich: Sternschemata, DAX, SSAS-Modelle, Berichtsdesign — acht Jahre XAL, jetzt Neuroth und Supernova. Der Zweck von allem: Datenmodelle, die Zusammenhänge sichtbar machen. Die Bücher decken dieses Feld kaum ab; was ich über Power BI weiß, kommt aus dem Tun und aus dem Netz, allen voran Guy in a Cube.

Ein Buch ragt heraus: Wilkinsons „The Grammar of Graphics“. Daraus ist ggpbi geworden — mein eigenes Visual, unten bei den Projekten.

Stationen

Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Data Analyst, Soziologiestudium, Data Warehouse Specialist

Bücher

Learn You a Haskell for Great Good!, The Grammar of Graphics, The Signal and the Noise, (Fast) Alles einfach erklärt

YouTube

YouTube — Power BI, Fabric & Daten 2024, YouTube — Power BI, Fabric & Daten 2025, YouTube — Power BI, Fabric & Daten 2023, YouTube — Power BI, Fabric & Daten 2026

ggpbi — der ganze Beitrag

KI im Arbeitsalltag

Das jüngste Feld und das einzige ohne ein einziges Buch — es gibt keines, das schnell genug wäre.

Was ich weiß, kommt aus dem täglichen Gebrauch: bei der Arbeit, privat, überall. Dazu YouTube, und zwar auffällig anders als bei Power BI: dort ein Kanal mit dreiundachtzig Videos, hier viele Kanäle mit je zwei, drei. So sieht Lernen aus, wenn sich ein Feld noch nicht gesetzt hat — man abonniert nicht, man beobachtet.

Stationen

Systems Analyst | Product Engineering & Product Management, Data Analyst, KI — privat & überall, Data Warehouse Specialist

YouTube

YouTube — KI & Entwicklung 2026, YouTube — KI & Entwicklung 2025, YouTube — KI & Entwicklung 2024

Die steilste Kurve der Grafik

Komplexitätdie aktuelle Spur

Wo es gerade hingeht: Komplexitätsforschung. Wests „Scale“ habe ich heuer im Frühling gelesen — Skalierungsgesetze, die für Organismen, Städte und Firmen gleichermaßen gelten. Eine Maus, eine Stadt und ein Konzern folgen denselben Kurven, nur mit anderen Exponenten.

Was mich packt, ist der Edge of Chaos in Organisationen: die Zone zwischen Ordnung und Chaos, in der ein System am anpassungsfähigsten ist. Zu viel Ordnung, und nichts bewegt sich. Zu viel Chaos, und nichts hält.

Hier laufen die Fäden von oben zusammen: die Systemtheorie aus der Soziologie, Mintzbergs Blick auf Organisationen — und die Daten, mit denen man so etwas eines Tages messen könnte. Vielleicht ist das die nächste Phase. Die Bücher dazu sammeln sich schon.

Zahlt ein auf: Soziologie & Systemtheorie · Organisation & Führung

Scale im Streubild der Bücher
 Übersicht

Projekte

Was entsteht, wenn niemand eine Deadline setzt.

ggpbi Logo

ggpbi — Grammar of Graphics für Power BI

Eigenes Open-Source-Projekt · TypeScript & D3 · MIT-Lizenz · github.com/efelcie/ggpbi · Stand

ggpbi ist ein quelloffenes Power-BI-Visual, das die Grammar of Graphics aus ggplot2 nach Power BI bringt — in TypeScript und D3, ohne R- oder Python-Laufzeit.

Power BI kennt eine feste Liste von Diagrammtypen. Wer etwas anderes braucht, greift zu R- oder Python-Visuals — die brauchen eine installierte Laufzeit und liefern am Ende ein Bild: kein Cross-Filtering, keine nativen Tooltips.

ggpbi geht den anderen Weg. Es bringt die Grammatik von ggplot2 nach Power BI — Felder werden Aesthetics zugeordnet, Geome als Ebenen gestapelt — aber als natives TypeScript/D3-Visual. Keine Laufzeit, kein R, kein Python. Es rendert so schnell wie ein eingebautes Visual und läuft im Power BI Service.

Screenshot von Power BI Desktop: drei ggpbi-Visuals auf dem Iris-Datensatz — Streuplot, Dichtekurven je Art und Boxplots — in einem Bericht
Drei ggpbi-Visuals in einem Bericht, auf dem Iris-Datensatz: Streuplot, Dichtekurven je Art, Boxplots. Cross-Filtering und Tooltips wie bei jedem eingebauten Visual — kein R, kein Python, keine Laufzeit.

Gebaut wird so ein Bericht, indem man Felder in die Wells zieht; die Format Pane schreibt daraus die ggpbi-Kette. Und umgekehrt: seit Version 0.5 ist die Code-Ansicht ein echter Editor, auf Wunsch mit vim-Modus. Was man dort ändert, schreibt sich in den Pane zurück — Editor und Pane sind zwei Türen in denselben Raum. Der Editor spricht drei Sprachen: die ggpbi-Kette, ggplot2 in R, und ggpbir, das JSON-Format des Berichts.

Und außerhalb von Power BI

ggpbi ist am Ende ein ES-Modul mit D3 darunter — Power BI ist einer der Orte, an denen es läuft, nicht der einzige. Beide Diagramme auf dieser Seite sind damit gezeichnet: die Stunden oben bei den Kenntnissen und die Bücher-Matrix. Und zwar wirklich damit — der Code darunter ist genau der, der sie zeichnet, kein vereinfachtes Beispiel. Geladen wird die Bibliothek erst, wenn die Seite steht; bis dahin steht ein SVG da, und es bleibt stehen, falls etwas nicht klappt.

ggpbi()                       // die Stunden
  .data(stunden)              // 2 x lernen + üben
  .aes({ x: 'Jahr', y: 'Gewichtet',
         color: 'Skills' })
  .geom('hline', { yintercept: 10000,
                   linetype: 'dashed' })
  .geom('line', { size: 2 })
  .size(640, 400)
  .renderTo(element);
ggpbi()                       // die Bücher
  .data(buecher)
  .aes({ x: 'Umfang', y: 'Wirkung',
         color: 'Genre', label: 'Titelkurz' })
  .scale({ x: { labels: () => '' },
           y: { labels: () => '' } })
  .geom('point', { size: 4, alpha: 0.72 })
  .tooltip({ fields: ['Titel','Autor','Gelesen'] })
  .geom('text', { repel: true, size: 10 })
  .geom('vline', { xintercept: mitte })
  .renderTo(element);
Zwei Diagramme, dieselbe Kette. Leere Labels lässt ggpbi weg — deshalb steht der Titel nur bei den fünfzehn wichtigsten Büchern, und repel schiebt sie auseinander, bis keines mehr das andere verdeckt.

Was drin ist

Geome: point, line, bar, col, area, text, boxplot, violin, histogram, density, smooth (lm, loess, gleitender Mittelwert), segment, pointrange, dazu die Referenzlinien hline, vline und abline.

Grammatik: Aesthetics (x, y, color, fill, size, shape, alpha, group, label), Positionen (identity, stack, dodge, fill, jitter), Skalen (linear, log, sqrt, Zeit, Kategorie) mit Zahlen- und Datumsformaten nach Gebietsschema, Facetten nach Zeile und Spalte, Hervorhebung im Stil von gghighlight.

Power BI nativ: Cross-Filtering per Klick, native Tooltips, Kontextmenü, Report-Themes, Hochkontrast-Modus und Stil-Vorlagen.

Zwei Felder genügen für den Anfang: eines nach X, eines nach Y. ggpbi wählt das Geom nach den Skalentypen — Zahl und Zahl geben einen Streuplot, Kategorie und Zahl ein Balkendiagramm, Datum und Zahl eine Linie, eine Zahl allein ein Histogramm.

Stand: Version 0.5.0 — rund 16.000 Zeilen TypeScript in 51 Modulen, 67 Testdateien. Noch nicht auf AppSource, die Installation läuft über den Dateiimport in Power BI Desktop.

Denselben Kern — Skalen, Achsen, Label-Engine — habe ich nach Elm portiert, um zu sehen, was von der Grammatik uebrig bleibt, wenn der Compiler jede Luecke anmerkt. Die Charts auf dieser Seite sind die TypeScript-Fassung.

Kontakt

Bis hierher gescrollt? Dann sollten wir reden.

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Persönliche Informationen

Geburtstag

Wohnort 8073 Feldkirchen bei Graz

Land Österreich